Seit 1900 im Geschäft

Bauen mit der Heerener Baugesellschaft ist Bauen mit Tradition. Über 100 Jahre Erfahrung, Innovation und Sachverstand aus Kamen-Heeren - wir führen das fort, was der Bauunternehmer Karl Wiggermann im Jahr 1900 begonnen hat – die Heerener Bautradition.

Heerener Bautradition

Schwungvoller Start
1900 gründet der Bauernsohn, ausgebildete Zimmermann und studierte Bauhandwerker Karl Wiggermann in Heeren-Werve die Bauunternehmung Karl Wiggermann. Schnell macht sich der junge Unternehmer einen Namen. Er baut das Waldschlösschen an der Schillerstraße, das noch hundert Jahre später als Symbol für die Verwurzelung des Familienunternehmens gilt und die Heerener Bautradition begründet. Der Anfang ist gemacht!

Kriegs- und Nachkriegsjahre
1932 übernimmt der 26-jährige Karl Wiggermann jun. die Bauunternehmung seines Vaters. Nach einem kurzzeitigen Aufschwung muss das Unternehmen während der Kriegsjahre schließen. Da Inhaber Karl Wiggermann nicht bereit ist, mit den Nazis zu kooperieren, müssen er und seine Mitarbeiter an die Front. Mit Glück überlebt Karl Wiggermann Krieg und Gefangenschaft und kann das Unternehmen ab 1947 weiterführen.

Waldschlösschen an der Schillerstraße

Auch Heiligabend beschäftigt
Die Jahre 1957 und 1958 sind für die Bauunternehmung Wiggermann besonders geschäftige Jahre. 1957 werden die Häuser der VdK-Siedlung in der Wilhelmstraße fertig gestellt. Im darauf folgenden Jahr gibt es viele Aufträge von Gewerbetreibenden, die ihre Geschäfte von Wiggermann ausbauen lassen. Die Stadt gibt ein neues Schulgebäude in Auftrag, und die wachsende Bevölkerung steigert den Bedarf an neuen Wohnhäusern. Es gibt so viel zu tun am Bau, dass 1958 sogar an Heiligabend gearbeitet wird.

Erstes Maschinenfundament
Am 1. Januar 1977 übernimmt Karlheinz Wiggermann, Sohn von Karl Wiggermann, die Leitung des Familienunternehmens. Einer seiner ersten Aufträge ist die Erstellung eines Maschinenfundaments für das Unnaer Aluminiumwerk. Vollauf überzeugt von der Präzision seiner Arbeit verzichtet Karlheinz Wiggermann auf die Überwachung des Maschinenaufbaus. Und er behält recht – die Maschine passt millimetergenau in das neue Fundament.

VdK-Siedlung in der Wilhelmstraße

Wirtschaftliche Expansion und Umzug
Da die Auftragslage gut ist und das Unternehmen expandiert, erwirbt Karlheinz Wiggermann 1979 ein neues Betriebsgrundstück im Gewerbegebiet Dieselstraße. Im Gegensatz zum alten Standort am Südfeld ist hier der benötigte Raum für die erweiterten Kapazitäten gegeben. In den folgenden vier Jahren baut das Unternehmen auf dem Betriebsgelände in der Dieselstraße neue Wohn-, Büro- und Lagergebäude. Der endgültige Umzug in die neu entstandenen Räumlichkeiten erfolgt 1983.

Heerener Bautradition bis heute
Bis ins neue Jahrtausend baut das Familienunternehmen Wiggermann an vielen Standorten in der Region neue Firmengebäude, Büro- und Wohnhäuser, repariert und saniert bestehende Immobilien und legt Maschinenfundamente für Industrie und Handwerk. Unter anderem entsteht 1986 ein neues Salzlager für die Gemeinde Bönen, 1992 wird das Gemeindezentrum in Unna gebaut und 1996 das Blockheizkraftwerk in Hemsack und das Umspannwerk in Methler. Die Heerener Bautradition floriert und prägt bis heute maßgeblich das Stadtbild Kamens und die gesamte Region.

Aluminiumwerk Unna